Das Ruhrgebiet in 3D: Zeitreise Ruhr

Gerhard Mercator hätte sicherlich verwundert den Kopf geschüttelt: Plastische Darstellungen von Gebäuden, wozu braucht man denn sowas? Wichtig ist doch eigentlich nur, dass auf dem Globus die Welt zu sehen ist und zwar so, dass sie einigermaßen perspektivisch stimmt. Schluss aus. Doch seit Google Earth faszinieren die dreidimensionalen Darstellungen von Städten und Gebäuden so, dass es etliche 3-D-Modelle im Internet zu finden gibt. Auch vom Ruhrgebiet.

Die Initiatioren von Zeitreise Ruhr haben sich nun zum Ziel gesetzt mit Hilfe dieser schon vorhandenen 3-D-Modelle die Geschichte des Ruhrgebiets plastisch erlebbar zu machen. Einerseits sollen komplexe Sachverhalte veranschaulicht werden. Andererseits möchten die Macher die Modelle für die Geschichtsforschung nutzbar machen. So könnten mit verschiedenen Animationen die Einwanderungsströme ins Ruhrgebiet deutlich gemacht werden, die Bebauung von Flächen, die Entwicklung von Zechen.

Ein Problem, welches das Projekt noch lösen möchte ist, alle Modelle auf einen einheitlichen Standard zu bekommen. Daneben möchte man in einerseits Google Earth nutzen um Geschichte darzustellen, andererseits plant man auch die Entwicklung einer eigenen Plattform um dann letztendlich eine große Darstellung der Ruhrgebietsgeschichte mit allen Aspekten anbieten zu können.

Wie die technische Seite des Projekts aussieht lässt sich genauso auf der Webseite finden wie eine kleine Chronik des Ruhrgebiets. Wenn nur die letzten "Aktuell"-Meldungen noch ein wenig aktueller wären... Jedenfalls ist das Projekt im wahrsten Sinne des Wortes eine runde Sache.

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Veröffentlicht am: 04.02.2010 11:31 am
Autor: Christian Spließ

Hightech.NRW geht in die dritte Runde

Das Ziel: International konkurrenzfähgie Spitzentechnologie in NRW zu entwickeln. Die Methode: "Hightec NRW".

Seit dem 01.02. können Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen Anträge für die dritte Runde des Wettbewerbs "Hightech.NRW" einreichen. Gefördert werden branchenübergreifend Technologieprojekte, die auf international herausragender Spitzenforschung aufbauen und in neuartige Produkte, Verfahren oder technische Dienstleistungen münden. Über die Anträge entscheidet eine unabhängige Jury.

Seit 2013 stellte des Innovationsministerium bis zu 170 Millionen Euro für den Wettbewerb zur Verfügung. Bisher waren rund 250 Partner mit 50 Vorhaben beteiligt - davon wurden 21 von der Jury unter dem Vorsitz von Prof. Heinz Riesenhuber nominiert. Wer jetzt meint, dass seine Idee zum Wettbewerb passt, der sollte sich über die Wettbewerbsbedingungen auf der Webseite Ziel2 informieren.

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Veröffentlicht am: 02.02.2010 10:46 am
Autor: Christian Spließ

Zurück aus dem Winterschlaf

Ja, RuhrDigital lebt noch. Nach einer langen Pause, die viel Arbeit und einigen anderen Projekten geschuldet war, wird es einen Neustart geben. Auch die anderen Autoren waren in dieser Zeit anderweitig gut beschäftigt und werden zukünftig hoffentlich wieder Zeit finden sich dem Projekt zu widmen.

Auch wenn hier nicht viel passiert ist, war man nicht untätig. Im Hintergrund wurden einige Ideen gewälzt und Konzepte vorbereitet, die in naher Zukunft vorgestellt und mit euch gemeinsam verbessert und erweitert werden sollen. Schließlich ist RuhrDigital ein offenes Projekt mit dem Ansinnen der umfangreichen Partizipation auf möglichst vielen Ebenen.

Gerade im Bereich Partizipation sind ein paar Dinge geplant, die in den nächsten Wochen genauer beleuchtet werden. Aber dazu dann in kommenden Artikeln mehr. Hiermit melden wir uns erstmal aus dem Winterschlaf zurück und warnen davor, dass hier auch neues Leben in die Hütte kommt.

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Veröffentlicht am: 01.02.2010 9:30 pm
Autor: Florian Fiegel

Tauschen-ohne-Geld: Ein ausgezeichnetes Projekt

Auf jedem Anzeigenbrett von Supermärkten finde man sie: Anzeigen, in denen Menschen aus dem jeweiligem Umfeld ihre Hilfe für bestimmte Tätigkeiten anbieten. Ob es nun die Kinderbetreuung, das Rasenmähen oder das Ausführen der Hunde ist, eines haben diese Angebote gemeinsam: Sie kosten in der Regel Geld.

An dieser Stelle setzen die Tauschringe ein. Hier bieten Menschen ihre Fähigkeiten an, bekommen dafür in einer virtuellen Währung ein Guthaben und können das dann gegen eine andere Dienstleistung eintauschen. Eine Stunde Dank Babysitten kann so also eventuell gegen eine Stunde Fensterputzen verrechnet werden.

Ohne Geld etwas bewegen

Charalampos Theocharidis Webseite Tauschen-ohne-Geld erleichtert nun den regionalen Angeboten das Organisieren im Internet. Der Herner startete das Projekt im April 2009. Der große Unterschied zu ähnlichen Webseiten: Der Nutzer muss von einem Tauschring eingeladen werden. Auf diese Art und Weise kennen sich die Mitglieder des Tauschrings persönlich und können auf die Hilfe anderer Mitglieder vertrauen. Die eigentlichen Regeln bestimmt dann jeder Tauschring selbst.

Wie ein mittels Tauschen-ohne-Geld organisierter Tauschring aussehen könnte, zeigt das Beispiel auf der Homepage. Und falls man doch noch etwas für den Supermarkt nebenan braucht: Die Webseite stellt auch eine Tauschzeitung zum Ausdrucken zusammen.

Mit der BIENE 2009 ausgezeichnet

BIENE steht für "Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten" ebenso wie für Kommunikation, gemeinsames Handeln und produktives Miteinander. Der Award wird seit 2003 von der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen verliehen. Für ihn selbst überraschend wurde das Projekt von Charalampos Theocharidis in diesem Jahr für die BIENE nominiert - und gewann in der Kategorie Komplexe Gemeinschafts- und Interaktionsangebote eine BIENE in Bronze. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle von uns - wir behalten das Projekt natürlich im Auge.

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Veröffentlicht am: 07.12.2009 8:39 pm
Autor: Christian Spließ

Ausgezeichnet: Schachtzeichen und Byte.fm

Über das Projekt Schachtzeichen hatte Ruhrdigital schon berichtet, ebenso über Byte.fm. Jetzt wurden die Projekte ausgezeichnet: Als zwei von "365 Orte im Land der Ideen" 2010.

Wobei: Orte im Land der Ideen sind keine Städte und Gemeinden im geographischen oder politischen Sinne. Sie finden sich überall dort, wo Ideen entstehen, entwickelt und gefördert werden oder wo die Erinnerung an große Erfindungen und Ideen bewahrt wird. Auch 2010 wird wieder an jedem Tag ein „Ausgewählter Ort“ im Mittelpunkt stehen und seine Idee mit einer besonderen Veranstaltung für die Öffentlichkeit erlebbar machen. Wir gratulieren!

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Veröffentlicht am: 27.11.2009 9:50 pm
Autor: Christian Spließ
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