Grubenmann – made under germany
Was hat eigentlich das Ruhrgebiet so ganz speziell an sich? Zumindest eine ganz eigene Geschichte rund um das "Schwarze Gold". Aber es soll hier nun nicht um die Geschichte des Ruhrgebiets gehen, sondern um den "Grubenmann".
Eine Begegnung in Berlin mit einer japanischen Touristengruppe ist nach eigenen Erzählungen der Ausgangspunkt für die Idee des "Grubenmann". Die japanische Touristengruppe soll durchgehend in Kleidung mit dem Berliner Wappentier gehüllt gewesen sein. Das wiederum brachte die beiden Bochumer Roland Ebbing und Knut Schneider auf die Frage, was eigentlich das Ruhrgebiet für ein Markenzeichen hat. Und meinten ein entsprechender Sympathieträger würde dringend gebraucht.

Die Grubenmann-Macher (v.l.) Knut Schneider und Roland Ebbing
Sie erinnerten sich bei ihrer Kreation an die Geschichte des Potts und schuffen ein Männchen im Profil mit Helm und der Grubenlampe in der erhobenen Hand – den "Grubenmann". Im Gegensatz zu den sonst häufig abgebildeten Gebäuden verkörpert diese Figur nicht nur eine Stadt, sondern das gesamte Ruhrgebiet und einen wichtigen Teil seiner Geschichte. Denn wo wären wir heute ohne das schwarze Gold und die Kumpel?
Den Grubenmann gibt es derzeit auf Shirts, Postkarten, Schlüsselband und Kaffee-"Pott" zu kaufen. Erhältlich im Online-Shop und bei einer kleineren Auswahl exklusiver Handelspartner (Liste auf der Homepage). Geht es nach den beiden Bochumern soll der Sympathieträger 2010 mit der Kulturhauptstadt eine kleine Renaissance auslösen.












Kommentare
Sebastian Deutsch
Am 17.03.2009 6:10 pm
Kehr wat is dat schön hier!