Live-kompatible Musik: Das Netlabel 12rec
Wenn man dreckige Teller vermeiden möchte, sollte man diese abwaschen. Wenn man reich und berühmt werden möchte, dann sollte man seine Hausaufgaben machen. So weit so gut. Was macht man aber, wenn man a) Musikliebhaber ist und b) kein Geld sondern einfach nur Kunst machen möchte? Die Antwort auf diese Frage geben seit 2004 Sim Sullen und Sven Swift mit dem Dortmunder Netlabel 12rec. 57 Veröffentlichungen haben die beiden Macher seitdem den Liebhabern der freien Musikkultur zur Verfügung gestellt, denn wie es bei Netlabels eigentlich der Brauch ist stehen die Veröffentlichungen unter einer Creative-Commons-Lizenz.
Während andere Netlabels nur bestimmte Musikstile pflegen findet man bei 12rec durchaus unterschiedliche Richtungen, die allerdings eines vereint: Es ist Musik, die mit Gitarren, Synthesizern oder aus einer Live-Musik-Atmosphäre entstanden ist. Daher findet man Singer-Songwriter ebenso beim Label wie Jazz-Experimentatoren oder auch elektronische Musik. So kann man ganz nach seinem Geschmack auswählen - dank Flash-Player auf der Homepage ist das Reinhören in die Veröffentlichungen auch kein Problem.
Zur 50. trommelte das Label seine Künstler zusammen um diesen Anlass mit einer Compilation zu feiern. Der ideale Ausgangspunkt um sich in das Programm des Netlabels reinzuhören: 17 Songs verdeutlichen die Spannbreite des Labels. Zudem gibt es diese Veröffentlichung auch auf CD zu bestellen. "So much achieved. So much left to do" kostet gerade mal 6, - Euro und kommt in einem schick designten Digipack daher. 1000 Exemplare hat das Label dafür pressen lassen. Und falls man nicht in den Genuss eines Exemplars gekommen ist - natürlich gibts das Ganze als MP3 und als FLAC zum Herunterladen. Vielleicht ja genau die richtige Musik um endlich mal den Abwasch in Angriff zu nehmen …












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