Offen für Mischformen: Die Duisburger Filmtage
Dokumentarfilme bringen uns die Welt näher. Und wenn sie gut sind uns auch zum Nachdenken. Dass sich Duisburg in diesem Jahr wieder als Heimat für diesen im Fernsehen und Kino eher vernachlässigten Bildkunstform versteht sollte keinen verwundern. Schließlich finden die Duisburger Filmwochen schon zum 33. Mal statt.
Die Filmwoche spürt dokumentarische Trends auf und bringt sie auf die Leinwand.
Sie ist ein Trockendock der theoretischen und ästhetischen Bestandsaufnahme des Genres und seiner Weiterentwicklung. Eine ganze Woche lang wird man in Duisburg vom 02. bis 08.11. Beiträge zum Motto "Erkenne die Lage" erleben dürfen. Dabei öffnet sich das Festival bewußt auch Formen, die den Dokumentarfilm streifen oder eher im Randbereich zu finden sind.
Dabei ist noch Zeit für Filmemacher, die in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz leben und die zudem zum Festival in Duisburg anwesend sein müssen ihre Dokumentarfilme anzumelden. Die Filme sollten mindestens 60 Minuten (35 mm und 16 mm) bzw. 45 Minuten (Video und Super 8) lang sein. Ausnahmen sind bei Fernsehproduktionen und Hochschulfilmen möglich. Einsendschluss ist der 25. August.
Wer nicht nach Duisburg fahren kann, der ist bei 3sat bestens aufgehoben. Hier werden im November aktuelle Filme des Wettbewerbs und Preisträgerfilme des vergangenen Jahres gezeigt, darunter auch ZDF/3sat-Produktionen.












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