stART09: Fazit 1. Tag

Tag 1 der stART.09 war mit einer Vielzahl von Inhalten gefüllt. Schon der Einstiegsvortrag bot den Besuchern echten Mehrwert: nützliche Informationen gepaart mit verdichteten Fakten. Auch die weiteren Vorträge hielten, soweit die Redaktion es mitbekommen hat, dieses implizite Versprechen.

Dr. Gregor Hopf, Professor für Medienmanagement an der Hamburg School of Business Administration hielt die Einführung unter dem Titel "Die zerstörerische Kraft des Internets" und brachte eine Menge Fakten zur Entwicklung von Internet, Musikindustrie und allgemeinen Informationsindustrie in den letzten Jahren. Er beleuchtete intensiv eine ganze Reihe von relevanten Fakten rund um Social Media sowie zu Verwertungs- und Gebührensystemen. Zentrale und wichtige Kernthese: Das Internet verändert die Aufstellung der Industrie fundamental!
Die Folien zur Präsentation finden sich bereits im Web.

“Der Künstler kreiert Chaos, der Designer räumt auf!“ Sicherlich einer der prägnantesten Sätze von Prof. Dr. Christof Breidenich. Sein Beitrag „Kommunikationsdesign für alle!“ veranschaulichte, was es heutzutage bedeutet im Internet zu publizieren, besonders für Kulturschaffende. Wie bei jedem Medium gilt es, sich über einige grundlegende Dinge bewusst zu werden. Stichwort: Aufmerksamkeitsökonomie. Es wird der Inhalt fixiert, der auch wirklich wahrgenommen soll. „Wir sehen oft Dinge, die gar nicht da sind!“

Theaterblogs.de ist ein Beispiel, wie es funktionieren kann. Eine Multiuser-Blogplattform für Theaterschaffende. „Es ist wichtig im Internet, eine monothematische Nischen zu finden.“, so das Fazit von Sören Fenner und Renate Panke. Für die angemeldeten Blogger kann die Plattform eine Option bieten, sich mit anderen Theaterschaffenden zu vernetzten und darüber auch an Engagements zu kommen. Der User findet dort die unterschiedlichsten Blogformen: es gibt Erzählblogs, Kunstblogs, Diskussions- und Aktionsblogs.

Bühnen-Halle ist ein noch junges Web 2.0- Projekt. Frank Tentler und Isa Karin Edelhoff gaben einen Einblick, aus welcher Situation heraus diese Idee entstand. Die Motivation neue Wege bei der PR-Arbeit zu gehen ergab sich, da die fünf Theater in Halle zu einer GmbH zusammengefasst wurden. Seit 10. August dieses Jahres gibt es nun die neue Website der Bühnen-Halle, die versucht auch digital die fünf Spielstätten unter ein Dach zu bekommen.

Dies waren nur einige der Highlights am 1. Tag der stART.09. Zum Ende des Abends gab es noch eine Live-Performance von ZEE - Zaboura Eichstädt Experience, die eine Mischung von akustischer und digitaler Musik mit Gitarren und iPhones vorführten. Einen Eindruck zur Performance und ein Video findet sich auch bei DerWesten.

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Veröffentlicht am: 25.09.2009 2:21 pm
Autor: Astrid Menz

DuisburgFans.de wird Partner von RuhrDigital

Am 09.09.09 haben die Rheinschafe ihr Projekt DuisburgFans.de gelauncht. Darüber hatten wir bereits im Vorfeld berichtet. Nun wird DuisburgFans allerdings auch Partner von RuhrDigital.

DuisburgFans.de ist Magazin für Duisburg - Online. RuhrDigital wird den Bereich der Duisburger Netzwelt abdecken und die News dieses Bereichs zur Verfügung stellen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in diesem Bereich und hoffen durch eine effektive Bündelung von Kräften eine noch bessere Reichweite für beide Plattformen zu schaffen.

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Veröffentlicht am: 25.09.2009 12:24 pm
Autor: Florian Fiegel

stART09: Helfer und Zuschauer gesucht

Alle die kein Ticket für die stART09 besitzen, können dennoch auf zweierlei Arten dabei sein.

Für die Veranstaltung, am 24. und 25. September, werden noch helfende Hände gesucht. Wie bei jeder Konferenz fallen eine Menge organisatorische Aufgaben an, wie z.B. Anmeldung, Registrierung, Ticketabgabe, Aufsicht oder Betreuung des Infostands. Alle Helfer können so direkt vor Ort dabei sein, wenn Medienschaffende aus allen Bereichen und Experten aus dem Web 2.0 zusammentreffen. Alle die sich dazu berufen fühlen melden sich bitte hier!

Interessierte bekommen zudem die Möglichkeit via stART.tv Vorträge, Reden und Diskussionen mitzuverfolgen. Eigens dazu wurde bei make.TV. ein eigener Live-Channel eingerichtet. Wenn schon eine Konferenz über Web 2.0, dann auch richtig!

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Veröffentlicht am: 23.09.2009 10:01 am
Autor: Astrid Menz

Unprojekte2010: aus Unprojekten reale Projekte schaffen

Abgelehnte oder neue Projekte für Ruhr2010 können ab dem 1.Oktober auf Unprojekte2010 präsentiert werden.

Bis zum offiziellen Startschuss für RUHR.2010 sind es nur noch gute drei Monate. Ideen zu dem Thema treten deshalb nun in ihre heiße Phase ein. Unprojekte2010 ist dabei in doppelter Hinsicht interessant. Zum einen ist es selber ein Beitrag für das Kulturhaupstadt-Jahr, zum anderen ist es eine Plattform für alle abgelehnten, nie eingereichten oder neuen RUHR.2010-Projekte. Konkretes Ziel ist es, Ideengeber mit möglichen Sponsoren zu vernetzen. Etwas abstrakter ist die langfristige Vision, die darauf abzielt, eine Art Kreativ-Pool zu schaffen, der das Kulturbewusstsein der gesamten Ruhr-Region prägt.

Hinter dem Projekt stecken die Essen Agentur für Design und Kommunikation „Gathmann Michaelis und Freunde“ sowie die „Banditen wie wir“-Bar. Dort findet am 23. September um 20 Uhr ein Kick-off im Rahmen von Essens Kreativer Klasse statt.

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Veröffentlicht am: 21.09.2009 1:23 pm
Autor: Astrid Menz

Schillr.com: Web-Anwendung für 3D-Fotos

Schillr.com konvertiert automatisch auf Flickr hochgeladene 3D-Fotos in ein optimales Format. Entwickelt wurde diese Plattform von dem Essener Internet-Systemhaus Trafo2.

3D-Fotos haben ihren Reiz. Doch noch reizvoller sind sie, wenn sie zum Gegenstand des Experimentierens für den Betrachter werden. Die meisten dürften die Standardmethode kennen: der Blick durch die rot-cyan Brille. Aber es gibt noch weitere 3D-Bildformate, die sich der User anzeigen lassen kann. So kann es dann für das Erkennen der Fotos auch schon mal die Brille in blau-orange sein. Der geübte Kreuz- bzw. Parallellblicker muss auf die beiden nebeneinander stehenden Einzelbilder schielen. Auf Schillr.com lassen sich all diese Formate, und noch weitere, auf die dort zu findenden 3D-Fotos anwenden. Anstatt selber 3D-Fotos hochladen zu müssen werden diese über eine mit Flickr verbundene Schnittstelle eingelesen. Das verwendete 3D-Format des Originals wird dabei automatisch erkannt.

Die Entwicklung von Schillr.com startete im Oktober 2008. Im Augst dieses Jahres wurde es offiziell freigegeben.

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Veröffentlicht am: 19.09.2009 1:02 pm
Autor: Astrid Menz
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