Buzzcamp2-Fazit: Strukturen werden erkennbar

Besser spät als nie, deshalb gibt es hier nochmal ein Gesamtfazit zum BUZZcamp am Wochenende. Das es spannend und interessant gewesen ist, dürfte sich wohl schon herumgesprochen haben. Insgesamt traf sich eine Truppe von etwa 30 Leuten aus den verschiedensten Spezialbereichen und entwickelten gemeinsam an einer Plattform deren Grundidee sich noch formiert.

Modellentwicklung

Während das Kompetenzteam IT ein extrem offenes Model rund um den "Buzz" entwickelte, wurden bei den Marketers und Bürgerjournalisten umfangreiche Konzepte ausgearbeitet die ein etwaiges Bild der Plattform in der Zukunft darstellen und erkennen lassen. Am Ende kristallisierte sich heraus, dass bei einem Start nur ein Bruchteil dieses Bildes verwirklicht ist und die Fortentwicklung offen bleibt.

User abholen und niedrige Einstiegshürden

Damit soll der Einstieg für eine möglichst breite Gruppe gewährleistet werden. Die Entwicklung hin zu weiteren Features und neuen Möglichkeiten der Plattform wird sehr wahrscheinlich weiter über die Community gesteuert werden. Jeder der eine Idee hat, könnte dann dafür werben und bekommt bei Erfolg die notwendigen Ressourcen für die Umsetzung gestellt. Egal ob Development oder inhaltliche Weiterentwicklung.

Was in die Überlegungen aller Gruppen eingegangen ist, war das Abholen des Users von seinem Standpunkt und die möglichst geringe Einstiegshürde. Der Nutzer soll Lokales intuitiv mit Buzzriders verknüpfen, wie er eBay mit Online-Auktionen oder Google mit Suchen verknüpft.

Nichts konkretes und eine Entscheidung

Wenn auch einiges schon nach konkreten Ideen klang, muss festgehalten werden, dass bisher trotzdessen keine konkreten Pläne existieren. Außer der Bereitstellung einer Plattform deren Einstiegshürden möglichst bei 0 liegen sollen.

Ein wichtiger Entschluss ist allerdings gefallen: Für die Kollaboration in den verschiedenen Teams hat man sich für eine Plattform bei Ning entschieden, da hier User den Gruppen auch von Administratoren zugeordnet werden können.

So ziemlich alle Beteiligten sind auf ihre Kosten gekommen und wie Robert in seinem Fazit schreibt, ist auch er als Initiator hochzufrieden.

Buzzcamp 2: Denken ohne Grenzen

In den Zeiten der Zeitungs-Newsrooms, die vermehrt die eigenen Lokalredaktionen ersetzen, wächst mehr und mehr das Bedürfnis nach der lokalen Information im Internet. Nach Nachrichten aus dem eigenen Viertel, der eigenen Stadt. Buzzriders soll das Lokale ins Internet bringen. Während das erste Buzzcamp die theoretischen Grundlagen legte, wurden im Unperfekthaus in Essen die ersten Grundsteine auf dem Weg zur gemeinsamen Plattform gelegt.

Dass beim Formulieren der Wünsche und konkreter Themen das Open-Space-Prinzip griff schien fast selbstverständlich. In mehreren Workshops diskutierten die Teilnehmer unter anderem über einen Codex für das Netzwerk, wie die technische Realisation von statten gehen könnte, über die Frage wie man Außenstehende für Buzzriders interessiert. In einer ersten Zwischenphase wurden die Ergebnisse des Vormittags vorgestellt.

Während am Nachmittag einerseits neue Workshop-Themen vorgeschlagen und angenommen wurden - so die Frage, ob Google Wave oder P2 von Wordpress sich für die Teamzusammenarbeit nach dem Barcamp 2 eignen würden - wurden andere Themen weiter diskutiert und bearbeitet. Spannend war sicherlich die Frage nach der personalisierten, automatisierten Zeitung für den Kunden, die dieser auch als gedruckte Ausgabe bekommt könnte. Robert Basic, der Initiator der Buzzriders-Idee, zeigte sich bei der Abschlusspräsentation des ersten Tages beeindruckt und begeistert von den Ergebnissen.

Wer am Anfang des Tages sich unter dem Begriff Buzzriders noch nichts vorstellen konnte, der war am Abend sicherlich um einige Erkenntnisse reicher. Nicht vergessen sollte man natürlich die zahlreichen netten persönlichen Begegnungen zwischen den einzelnen Teilnehmern. Wann genau die Plattform online gehn wird, das ist eine Frage die man nach diesem Tag sicherlich nicht beantworten kann. Aber: Sie ist auf dem Weg.

Termine für KW 31 + 32 in 2009

Kalender-IconDie Terminübersicht erscheint an jedem Sonntag und deckt jeweils die kommenden 2 Wochen ab. So könnt ihr einerseits noch ein wenig vorausplanen und andererseits Termine jeweils für die folgende Woche ergänzen.

Ab sofort mit weiteren digitalen Terminen aus dem Unperfekthaus: Typo3-Stammtisch, Treffen der Joomla User Group im Pott und Treffen der Drupal-Usergroup.

KW 31

  1. Montag, 27.07. – Macuser Treff im Unperfekthaus (Essen)
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  2. Montag, 27.07. – Typo3-Stammtisch Ruhr im Unperfekthaus (Essen)
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  3. Montag, 27.07. – Piratenstammtisch im Lokal ohne Namen a.k.a "fuck" (Gelsenkirchen)
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  4. Dienstag, 28.07. – pl0gbar Ruhr #47 im Freibeuter (Bochum)
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  5. Dienstag, 28.07. – Treffen der Joomla User Group im Pott im Unperfekthaus (Essen)
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  6. Dienstag, 28.07. – Piratenstammtisch im Cafe Solo (Mülheim an der Ruhr)
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  7. Donnerstag, 30.07. – Linuxabend im Unperfekthaus (Essen)
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  8. Donnerstag, 30.07. – Treffen der Drupal Usergroup im Unperfekthaus (Essen)
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  9. Donnerstag, 30.07. – Piratenstammtisch im Café Max (Dortmund)
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  10. Freitag, 31.07 bis Sonntag, 02.08. – 2. BUZZcamp im Unperfekthaus
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KW 32

  1. Montag, 03.08. – Bochumer GNU/Linux User Group im Labor (Bochum)
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  2. Dienstag, 04.04. – Piratenstammtisch im Unperfekthaus (Essen)
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  3. Donnerstag, 06.08. – Linuxabend im Unperfekthaus (Essen)
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  4. Donnerstag, 06.08. – Best Practices Stammtisch Essen im Unperfekthaus (Essen)
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  5. Donnerstag, 06.08. – Piratenstammtisch im Wasser (Dortmund)
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  6. Freitag, 07.08. – Chillout Friday im Labor (Bochum)
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Wenn ihr noch Vorschläge bezüglich Verbesserungen oder Terminen habt, dann scheut euch nicht und meldet euch unter ruhrdigital@gmail.com oder hinterlasst einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag.

2. BUZZcamp am 1. und 2. August im Unperfekthaus

Am 1. August-Wochenende (1.08.-2.08.) wird das 2. BUZZcamp stattfinden und zwar im Unperfekthaus in Essen. Das BUZZcamp ist ähnlich organisiert wie ein BarCamp, was auch schon das Camp im Namen vermuten lässt. allerdings geht es hier thematisch ganz speziell um die noch in der Entstehung befindlichen Plattform BUZZriders.

Die BUZZcamps

Hinter den BUZZcamps steht die Idee die Plattform BUZZriders von Beginn an mit den Bedürfnissen ihrer Nutzer in Einklang zu bringen und ganz im Sinne des Crowdsourcings von der Weisheit der Masse zu profitieren. Jeder hat spezielles Wissen aus bestimmten Fachbereichen und kann dieses Einbringen, darüber diskutieren und auch neues dazu lernen. Es entsteht so für jeden einzelnen Teilnehmer wie bei einem BarCamp der Vorteil der interdisziplinären Horizonterweiterung. Eindrücke vom 1. BUZZcamp gibt es im BUZZriders-Blog.

Die Plattform BUZZriders

Die Plattform BUZZriders soll ganz im Sinne des Mottos "Das Lokale muss ins @ige" am Ende ein Portal bieten, dass als erste lokale Anlaufstelle im Netz fungiert. Hier sollen sich Internetnutzer lokal vernetzen können und sich über lokale Aktivitäten austauschen. Einkauf, News und einiges mehr soll sich in das Angebot einfügen. Eine umfangreichere Präsentation der Idee findet sich auch im Wiki der BUZZcamp-Community.

Für alle Interessierten steht die Anmeldung bereits offen, also kein Warten.

Es wird sicherlich sehr interessant beim 2. BUZZcamp vor allem da die Ergebnisse des 1. BUZZcamps vorgestellt und weiterentwickelt werden. RuhrDigital wird natürlich vor Ort sein und vom BUZZcamp berichten. Wie umfangreich dies wird, zeigt sich in den nächsten Tagen.