Innovationspreis NRW: Wissenschaftler aus Dortmund Nachwuchs-Preisträger

Dr. Kai Phillip Schmidt ist ein Name, den man sich merken muss. Der Dortmunder Wissenschaftler ist einer der Gewinner des Innovationspreis des Landes NRW. Sein Forschungsgebiet: Der Supercomputer.

Die Elite der Quantenphysik denkt weltweit darüber nach wie man den Computer der Zukunft leistungsfähiger gestalten kann. Denn irgendwann wird es nicht mehr möglich sein mit den jetzt vorhandenen Mitteln die Leistungsfähigkeit der Computer zu steigern. Dr. Kai Phillip Schmidt ist maßgeblich an den Forschungen für den Computer der Zukunft beteiligt. Mit dem Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen 2009 für Dr. Schmidt würdigt die Landesregierung eine international beachtete Forschungsleistung auf dem Gebiet der theoretischen Physik. Die Quantenphysik ist derzeit ein Schwerpunkt der naturwissenschaftlichen Forschung. Obwohl Dr. Schmidt erst 34 Jahre alt ist, finden seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen weltweit Anerkennung.

Dr. Kai Phillip Schmidt ist theoretischer Physiker an der Technischen Universität Dortmund. Dr. Schmidt beschäftigt sich mit der Quantenphysik, hat in Bonn studiert und in Köln promoviert. Auslandsaufenthalte führten ihn an die Universitäten von Sydney in Australien und Lausanne in der Schweiz.

LfM: Start des TV-Lernsenders.NRW

Der "TV-Lernsender.NRW der Landesanstalt für Medien läuft eigentlich schon seit dem 01. Juli 2009. Doch war dies bisher nur der Testbetrieb. Jetzt ist das "Ausbildungs- und Erprobungsfernsehen in NRW" offiziell ins digitale Kabel eingespeist worden.

Das Ziel des neuen Senders ist es, ein nichtkommerzielles Fernsehprogramm zu produzieren. Koordinator des Projekts ist der ZDF Journalist und Wissenschaftler Prof. Dr. Michael Steinbrecher. Zusammengestellt und redaktionell betreut wird das Programm durch Studierende des Instituts für Journalistik der Technischen Universität Dortmund. Dabei verfolgt der Lernsender ein Drei-Säulen-Modell aus dem das Programm gespeist werden soll.

Lern- und Lehrredaktionen, Bürgerfernsehen und Volontariate

Die LfM fördert sogenannte "Lern- und Lehrredaktionen", die im Bereich der wissenschaftlichen und beruflichen Ausbildung angesiedelt sind. Hier haben Studierende und Auszubildende die Möglichkeit, im Rahmen von Studium oder Ausbildung praktische audiovisuelle Medienkompetenz zu erwerben. Die ersten Redaktionen entstanden in Bielefeld, Bochum, Duisburg-Essen, Höxter, Marl und Münster. Weitere werden an nordrhein-westfälischen Hochschulen und Berufskollegs folgen.

Außerdem können interessierte Bürgergruppen lernen, wie Fernsehproduktion funktioniert. Entsprechende Schulungen werden von der LfM finanziell gefördert; die ehemaligen Offenen Kanäle in NRW bieten diese an - vorerst allerdings nur in Bielefeld, Essen, Lüdenscheid, Marl, Minden-Lübbecke, Münster und Pulheim. Ob weitere Redaktionen der ehemaligen Bürgerfunkgruppen noch ins Konzept einbezogen werden ist bisher nicht bekannt.

Schließlich ist der Lernsender auch Plattform für Beiträge, die im Rahmen der professionellen Fernsehausbildung an Hochschulen und in Betrieben entstehen. Diese Einrichtungen sind eingeladen, ihre Produktionen im "TV-Lernsender .NRW" zu veröffentlichen und vor einem landesweiten Publikum zu testen. In allen drei Zuliefergruppen ist das Lernen und Ausprobieren vor einem landesweiten Publikum in NRW Bestandteil des Konzepts.Zu empfangen ist der Ausbildungs- und Erprobungskanal über das digitale Kabelnetz von Unity Media auf Kanal 137.

Kritik: Bürgerfunkgruppen als reine Informationsbeschaffer

Im Vorfeld des neuen Bürgerfunks in NRW regte sich auch Kritik. So wurde festgestellt dass Bürgergruppen, die bisher ihre eigenen Berichte senden konnten, dann maximal noch als Informationszulieferer fungieren könnten. Das sei aber war nie deren Absicht gewesen. Durch den Wegfall der Sockelfinanzierung des LfM mussten Ende des letzten Jahres etliche OK-Redaktionen schließen. Ob das angepeilte Drei-Säulen-Modell für die Zulieferung am Ende nicht den Bürger unter ferner liefen einstuft wird abzuwarten sein.

12Rec.net wird Partner und verlost Karten und Tonträger

Das schon vor einiger Zeit bei uns vorgestellte Dortmunder Netlabel 12Rec. hat sich nun auch zu den Partnern von RuhrDigital gesellt. Und bringt gleich 6 schöne Dinge mit die ihr mit ein paar Zeilen in den Kommentaren gewinnen könnt.

Wir werden zukünftig zusammen mit unserem neuen Partner Aktivitäten rund um freie Musik im Ruhrgebiet ins Auge fassen. Termine, Berichte und was sich sonst so Interessantes zu diesem Thema in der lokalen Netzwelt abspielt. Ansonsten könnte es vielleicht auch mal eine gemeinsame Party für das Digitale Ruhrgebiet geben.

Jedenfalls haben wir das alles mal eben zusammengeschnürrt, denn wir haben zufällig gerade was zu verlosen: 2 mal 1 CD-Sampler von 12Rec.net (limitierte 500er Pressung, keine CD-Rs) und 1 12"-Vinyl aus der ersten Vinyl-Produktion des Labels. Dazu kommt jeweils ein Tagesticket für das Abendprogramm der Netaudio Berlin.

Die Netaudio Berlin wird ein spektakuläres 4-tägiges Festival mit Musik am Abend und in der Nacht und Workshops, Performances und Diskussionen. Das Tagesprogramm ist generell für alle frei aber die Abendgestaltung gibt es nur mit Eintritt. Ein Festivalpass für alle 4 Abende ist auch für 25€ zu haben.

Teilnehmen und gewinnen könnt ihr mit einem Kommentar unter diesem Post. Solltet ihr selbst an der Verlosung teilnehmen, aber nicht zum Festival gehen wollen, schreibt uns eine Zeile und wir verlosen die Karten weiter. Die Verlosung läuft bis Sonntag um 20 Uhr.

Start2grow – Informationstechnologien 2009 ausgezeichnet

Am Montag (28.09.2009) wurden die Preisträger des Gründungswettbewerbs Informationstechnologien 2009 im TechnologieZentrumDortmund ausgezeichnet. Prämiert wurden Businesspläne mit Preisgeldern und Sachpreisen im Wert von rund 115.000 €

Den 1. Platz hat das Aachener Start-up von Cobocards gewonnen. Dabei handelt es sich um eine Internetplattform für das gemeinsame Lernen mit virtuellen Karteikarten. Die angelegten Lerninhalte können per Chat oder Skype abgefragt werden.

Start2grow führt seit 2001 jährlich drei große Gründungswettbewerbe für verschiedene Branchen und Bereiche durch: Informationstechnologien, Neue Technologien und Alle Branchen. Jeder dieser Wettbewerbe ist in zwei Phasen unterteilt. In Phase 1 soll ein grundlegender Businessplan erarbeitet werden, für Phase 2 wird daraus ein vollständiges Unternehmenskonzept erstellt. Zusätzlich gibt Start2grow den Teilnehmern die Chance, von einem breiten Netzwerk zu profitieren. Coachingabende, Netzwerktreffen oder Gründungsseminare können und sollen bei der Unternehmensgründung helfen.

Die Ideen und Bereiche der Preisträger sind recht breit gefächert: 3D Objekt- und Gebäudemodellierung, Speed Dating oder Online-Supermarkt. Alle Infos zu den Unternehmensgründern findet ihr hier!

RuhrCampusOnline

Vorlesung auf dem virtuellen Campus. RuhrCampusOnline ist das Projekt der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), ein Zusammenschluss der Hochschulen Dortmund, Duisburg-Essen und der Ruhr-Universität Bochum.

Anstatt das Semesterticket auszureizen, um Seminare an der Nachbaruni zu besuchen, können Studierende seit dem Wintersemester 2008 per Internet an Veranstaltungen der Partner-Hochschulen teilnehmen. Das bedeutet: ideale Studienbedingungen. Keine überfüllten Hörsäle, sondern mediale Wissensvermittlung am heimischen Arbeitsplatz. Ob Grundkurs Mediävistik, Global Governance oder Geographie. Aus jedem der großen Fachbereiche gibt es Studienangebote. Blended Learning lautet das Schlagwort: Präsenzphasen wechseln sich mit Online-Kursen ab. Um die Kooperation zwischen den drei Hochschulen weiter zu stärken und mehr Lehrende für das Projekt zu begeistern, werden für ausgewählte Lehrveranstaltungen bis zu 20.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Die Universitätsallianz Metropole Ruhr gibt es seit 2007. Für die Entwicklung vielfältiger E-Learning Methoden wurde ein Förderprogramm ins Leben gerufen. Die Stiftung Mercator finanziert die Umsetzung des Projekts bis 2011 mit 800.000 Euro.