Ruhrgebietsreporter: Impressionen aus dem Ruhrgebiet

Fällt das Wort Ruhrgebiet ist wohl mit die erste Assoziation, die einem einfällt die von dreckigen, rauchenden Bergwerken, von Kumpeln, die schwarzbestäubt aus dem Schacht fahren oder von Industriebauten am Horiziont. Ob dieses Bild vom Ruhrgebiet noch stimmt? Die Ruhrgebietsreporter fanden es heraus.

Die 24 jungen Nachwuchsreporter bereisten zwischen dem 18. und dem 21. September auf Einladung des Vereins pro Ruhrgebiet und des JugendMedienZentrums die Region. Beim Besuch der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen oder des Mondpalastes von Wanne-Eickel, auf dem Dach des Gasometers Oberhausen oder in der Kohlenwäsche des Welterbes Zollverein, im Gespräch mit Unternehmern und Kulturschaffenden sammelten sie Eindrücke und Material – und unterzogen geltende Vorurteile dem Realitäts-Vergleich. Ob die Wirklichkeit dem Klischee standhält, das kann man jetzt nach und nach auf der Homepage des Vereins pro Ruhrgebiet nachlesen.

Initiative OpenRuhr im Unperfekthaus

Mit der vom Linuxhotel unter dem Motto "Metropole für Macher" gestarteten Initiative Open Ruhr gibt es seit ein paar Wochen eine neue Initiative im Unperfekthaus die viele Projekte der kreativen Szene im Ruhrgebiet vereint und sich zum Ziel gesetzt hat mehr Ressourcen für Macher im Ruhrgebiet zu schaffen.

Zu den freien Ressourcen zählt alles was "Macher" benötigen um Projekte durchzuführen und für diese zu werben. Dies fängt bei freiem Arbeitsmaterial in Form von freiverwendbaren Bildern an, geht über die Bereitstellung von vergünstigten Übernachtungsmöglichkeiten, wie dem Kulturbett und freien Arbeitsplätzen, wie sie das Unperfekthaus anbietet sowie freien Werkzeugen in Form von Software und einigem mehr.

OpenRuhr will Möglichkeiten aufzeigen und noch mehr Projekte anstoßen die es Machern ermöglichen weiterzukommen. Es bestehen bereits explizite Projekte im Rahmen der Initiative und weitere sollen folgen. Auch bereits bestehende Projekte können sich der Initiative anschließen und dafür sorgen, dass diese an Bekanntheit gewinnt und vielleicht eine Sogwirkung entfaltet.

Auch Unterstützung durch Unternehmen wird gesucht, denn auch die profitieren von mehr Machern und einer dadurch aktiven Metropole Ruhr. Bisher wird OpenRuhr bereits durch die Free Software Foundation Europe (FSFE) unterstützt.