Bürgerrechte im Internet / Twittwoch Ruhrgebiet (24.02.2010)

Am kommenden Mittwoch, den 24.02.2010, gibt es gleich zwei interessante Termine im Essener Unperfekthaus:

Diskussion: "Bürgerrechte im Internet"

Auf Einladung der Friedrich Ebert Stiftung wird mit u.a. Alvar Freude und Marcus Beckedahl zu diesem Thema von 18:00 bis 20:00 Uhr diskutiert. Eine Anmeldung ist bis zum 22.02.2010 erforderlich (siehe dazu spdessen.de).

Twittwoch Ruhrgebiet

Der nunmehr vierte Twittwoch Ruhrgebiet beginnt um 19:30 Uhr (wobei die eigentlichen Vorträge - siehe Übersicht - um 20:00 Uhr starten). Auch hier ist eine Anmeldung (via Xing erforderlich.

Gleich zwei interessante Termine an einem Abend, die man auch recht gut kombinieren kann.

(via pottblog.de)

Das Ruhrgebiet in 3D: Zeitreise Ruhr

Gerhard Mercator hätte sicherlich verwundert den Kopf geschüttelt: Plastische Darstellungen von Gebäuden, wozu braucht man denn sowas? Wichtig ist doch eigentlich nur, dass auf dem Globus die Welt zu sehen ist und zwar so, dass sie einigermaßen perspektivisch stimmt. Schluss aus. Doch seit Google Earth faszinieren die dreidimensionalen Darstellungen von Städten und Gebäuden so, dass es etliche 3-D-Modelle im Internet zu finden gibt. Auch vom Ruhrgebiet.

Die Initiatioren von Zeitreise Ruhr haben sich nun zum Ziel gesetzt mit Hilfe dieser schon vorhandenen 3-D-Modelle die Geschichte des Ruhrgebiets plastisch erlebbar zu machen. Einerseits sollen komplexe Sachverhalte veranschaulicht werden. Andererseits möchten die Macher die Modelle für die Geschichtsforschung nutzbar machen. So könnten mit verschiedenen Animationen die Einwanderungsströme ins Ruhrgebiet deutlich gemacht werden, die Bebauung von Flächen, die Entwicklung von Zechen.

Ein Problem, welches das Projekt noch lösen möchte ist, alle Modelle auf einen einheitlichen Standard zu bekommen. Daneben möchte man in einerseits Google Earth nutzen um Geschichte darzustellen, andererseits plant man auch die Entwicklung einer eigenen Plattform um dann letztendlich eine große Darstellung der Ruhrgebietsgeschichte mit allen Aspekten anbieten zu können.

Wie die technische Seite des Projekts aussieht lässt sich genauso auf der Webseite finden wie eine kleine Chronik des Ruhrgebiets. Wenn nur die letzten "Aktuell"-Meldungen noch ein wenig aktueller wären... Jedenfalls ist das Projekt im wahrsten Sinne des Wortes eine runde Sache.

Ausgezeichnet: Schachtzeichen und Byte.fm

Über das Projekt Schachtzeichen hatte Ruhrdigital schon berichtet, ebenso über Byte.fm. Jetzt wurden die Projekte ausgezeichnet: Als zwei von "365 Orte im Land der Ideen" 2010.

Wobei: Orte im Land der Ideen sind keine Städte und Gemeinden im geographischen oder politischen Sinne. Sie finden sich überall dort, wo Ideen entstehen, entwickelt und gefördert werden oder wo die Erinnerung an große Erfindungen und Ideen bewahrt wird. Auch 2010 wird wieder an jedem Tag ein „Ausgewählter Ort“ im Mittelpunkt stehen und seine Idee mit einer besonderen Veranstaltung für die Öffentlichkeit erlebbar machen. Wir gratulieren!

zwanzig10.de: Bloggernetzwerk für Kulturhaupstadt 2010

Die Kulturhauptstadt 2010 steht vor der Tür und auch die Digitalkulturgemeinde im Ruhrgebiet steht mit vielen Projekten in den Startlöchern. Eines davon: zwanzig10.de.

Die Initiatoren, die Ruhrbarone, Stefan Evertz und Jens Matheuszik, erklären den Sinn, der hinter diesem Projekt steckt: "Schon jetzt gehört Ruhr-Zwanzig10 zu den wichtigsten Kulturthemen Deutschlands. Was man auch auf vielen Blogs ablesen kann. Wir wollen nun, dass es für die Leser einfacher wird, hier den Überblick zu behalten. Unter zwanzig10.de schaffen wir deshalb einen Flecken im Netz, auf dem sich jeder orientieren kann, was an Berichten und Filmen, an Diskussionen und Topics gerade heiß läuft. Wo ist ein spannender Gig, was geht derzeit total daneben, wie war die Aufführung und wozu das Ganze überhaupt?"

Noch ist die Domain nicht freigeschaltet, doch die ersten Blogs können sich jetzt schon für das Projekt per Email anmelden: mitmachen (at) zwanzig10.de. Einzige Bedingung: Teilnehmende Blogger müssten ein Banner von zwanzig10.de auf ihrer Seite einbinden. Ein interessantes Projekt, bei dem Ruhrdigital auf jeden Fall dranbleiben wird.

Benq: 2010 Umzug nach Oberhausen

Eine strategische Neuausrichtung nimmt die Firma BenQ vor und bekräftigt diesen mit dem Umzug des Hauptsitzes von Hamburg nach Oberhausen ab dem 01. Januar 2010.

Oberhausen ist ideal, da es einerseits in der unmittelbaren Nähe des Europa Headquarters von BenQ in Eindhoven liegt. Andererseits ist die Region West besonders kundenstark und von dem neuen Office aus gut erreichbar. BenQ verspricht sich von diesem Schritt weitere positive Effekte wie z. B. hohe Kosteneffizienz und eine zentralere Markt- und Wettbewerbsnähe.

"Wir sind sicher, mit dieser strategischen Standortverlagerung eine solide Grundlage für eine nachhaltig erfolgreiche Geschäftsentwicklung zu legen", bekräftigt Oliver Barz, Country Head bei der BenQ Deutschland GmbH. "Die geografischen Vorteile sowie umfassende Optimierungen an Effizienz und Kosten stellen unsere Geschäfte auf sichere Beine und die Weichen für weiteres Marktwachstum."