Von Vollpfosten und Visual Kei: Das Szenesprachenwiki
Jede Szene hat ihren Slang. Ihre eigene Art sich auszudrücken. Teils, um sich von den Anderen zu unterscheiden, teils weil es für bestimmte Dinge kein adäquates Wort gibt. Einige dieser Wörter sterben wieder aus, so wie ätzend oder turbogeil, andere wandern geradewegs in den täglichen Gebrauch so wie der DAU oder krass.
Das Szenesprachenwiki des Dudens sucht nun gemeinsam mit den Internetbenutzern nach Slangausdrücken, neuen Wörtern, Jugendsprache und Spezialausdrücken. Damit die Technik rund läuft hat man sich der Qualität unseres Partners 9Elements versichert. So stecken hinter der auf den ersten Blick einfachen Anwendung des Wikis unter anderem Flash 9, jQuery, Ruby on Rails und Phusion Passenger.
Natürlich gehören zum Projekt des Duden-Verlags und der Firma Trendbüro auch ein Blog und ein Twitteraccount. Das natürlich später noch eine Printausgabe des Ganzen kommt ist da schon fast selbstverständlich. Bis dahin muss man sich allerdings gedulden: Zur Frankfurter Buchmesse im Oktober soll das neue Wörterbuch auf dem Markt sein.
[UPDATE] Das Szenesprachenwiki hat den red dot award 2009 gewonnen.












